wurde 1937 in Karlsbad geboren. Er erhielt seine Dirigierausbildung bei Kurt Eichhorn an der Münchner Musikhochschule. Drei Jahre studierte er bei Thomaskantor Kurt Thomas in Leipzig. Schmidt-Gadens Gesangslehrer waren u.a. Hanno Blaschke, Otto Iro, Julius Patzak, Helge Rosvaenge, Margarete von Winterfeldt, Mario Tonelli und William Ernst Vedal.
25 Jahre lang arbeitete er eng mit Carl Orff und Nikolaus Harnoncourt zusammen. Als Dirigent trat Gerhard Schmidt-Gaden bei vier Bach-Festen in Leipzig in Erscheinung. Ferner dirigierte er bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala und im Louvre von Paris. Der international anerkannte Gesangspädagoge und Kinderstimmbildner war von 1980 bis 1988 Professor am Salzburger Mozarteum. Von 1984 bis 1989 arbeitete er zudem als Chordirektor an der Mailänder Scala. 1983 erhielt Schmidt-Gaden das Bundesverdienstkreuz und 1994 den Bayerischen Verdienstorden.
2009 ernannte Gerhard Schmidt-Gaden Ralf Ludewig zum Künstlerischen Leiter und zu seinem Nachfolger.
wurde 1967 in der Nähe von Bad Tölz geboren und von 1974 bis 1981 im Tölzer Knabenchor bei Prof. Schmidt-Gaden ausgebildet. Als Knabensolist sang er u.a. unter Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt in den großen Opernhäusern und Konzertsälen des In- und Auslandes. Seine Ausbildung ergänzte er in Holland und Osnabrück im Bereich Gesang, Dirigieren und Schulmusik. Am Aufbau des Bach-Ensembles für Alte Musik in Holland war Ralf Ludewig maßgeblich beteiligt. Als Stimmbildner und Chorleiter unterrichtete er an verschiedenen Musikschulen in Norddeutschland. 1997 erhielt er das Diplom als Logopäde. Den mehrfach ausgezeichneten Chordirigenten und Gesangssolisten holte Gerhard Schmidt-Gaden 2002 als Stimmbildner wieder zum Tölzer Knabenchor zurück, wo er seit 2009 als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter arbeitet.