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Helga
Schmidt-Gaden
Prokuristin

Helga Schmidt-Gaden ist seit 1997 Geschäftsführerin des TÖLZER KNABENCHORES. Damit ist nach Einschätzung vieler, die ihr Wirken seit Jahrzehnten begleiten, ihr vielseitiges Engagement für den Chor aber in Umfang und Wesen nur sehr beschränkt umrissen.

Als ausgebildete Kindergärtnerin lernte sie in Salzburg im Jahr 1965 den jungen Gerhard Schmidt- Gaden bei einer Fortbildung am Orff Institut kennen. Gemeinsam mit ihm gründete sie in der Folge im Orff Institut in Salzburg den Salzburger Knabenchor und war in München an einem der vier Sonderkindergärten für das „Orff- Schulwerk“ tätig.

Die gemeinsame Leidenschaft für den Gesang und die Knabenchorarbeit führte das junge Paar auch persönlich in eine glückliche Verbindung, der nach der Eheschließung im Jahr 1968 auch die Gründung einer eigenen Familie mit der Geburt der Tochter Barbara und einer regelrechten Erweiterung der „Familie“ mit dem Einstieg in die Geschicke des von ihrem Mann gegründeten TÖLZER KNABENCHORES folgte.

Seither betreut Helga Schmidt-Gaden die Generationen von Tölzer Knaben bei Proben, Reisen und Veranstaltungen aller Art in jeder Hinsicht, vom leiblichen Wohl bis hin zur Flugbuchung und ersten Hilfe, auch bei Heimweh. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Chor aus seinem familiären Umfeld zur heutigen Größe und Professionalität, ohne dabei seinen Anspruch, die jungen Künstler wirklich zu betreuen und umfassend zu versorgen, zu verlieren. Helga Schmidt-Gaden übernahm auch die wirtschaftliche Verantwortung für den Chor im Rahmen ihrer Tätigkeit als Gesellschafterin der TÖLZER KNABENCHOR Konzert GmbH von 1997 bis 2009. Seit 2009 ist sie weiterhin Gesellschafterin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen TÖLZER KNABENCHOR GmbH.

Der Kontakt in die Elternschaft, zu Öffentlichkeit und Presse ließ sie von Anfang an bis heute ein Sprachrohr und Gesicht des Tölzer Knabenchores sein, das selbst das Podium scheut, doch immer für ein gutes Rampenlicht sorgt. So sehen nicht wenige in ihr die Seele des TÖLZER KNABENCHORES. Dass ausgerechnet sie einmal den Ehrentitel eines „unsung hero“, also unbesungenen Helden verliehen bekam, scheint angesichts der vielen Musik, in der sie sich so selbstverständlich wie bescheiden bewegt, geradezu widersprüchlich. Aber manchmal trifft der Widerspruch auch den Kern der Wahrheit.