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Ursula Richter
Leiterin der Solistenabteilung

Ursula Richter wurde 1975 im oberbayerischen Schrobenhausen geboren, studierte ab 1994 an der Universität Mozarteum Salzburg Orgel, evangelische und katholische Kirchenmusik, Instrumental- und Gesangspädagogik und Dirigieren. Ihre Lehrer waren Elisabeth Ullmann und Heribert Metzger (Orgel), Wolfgang Kreuzhuber (Improvisation), Christian Rieger und Anthony Spiri (Cembalo, Clavichord, Continuo und historische Aufführungspraxis), Albert Anglberger, Hans-Joachim Rotzsch und Karl Kamper (Chorleitung). Im Jahr 1998 legte sie das Diplom im Konzertfach Orgel und 2000 die A-Diplome in evangelischer und katholischer Kirchenmusik mit Auszeichnung ab, wofür sie den Würdigungspreis der österreichischen Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur erhielt.

Ursula Richter absolvierte unter anderem Meisterkurse bei dem Komponisten und Organisten Michael Radulescu, dem Organisten und Organologen Harald Vogel und dem Schweizer Organisten und Komponisten Guy Bovet. Seit 2001 arbeitet sie als Chorleiterin, Stimmbildnerin und Korrepetitorin beim TÖLZER KNABENCHOR und bekam von Gerhard Schmidt-Gaden eine stimmliche und gesangspädagogische Ausbildung, die sie dazu befähigte, schon nach einem Jahr Auftritte von Knabensolisten im In- und Ausland zu betreuen wie z.B. die „Drei Knaben“ in Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zaubeflöte, die Partie des „Miles“ in Benjamin Brittens The Turn of the Screw und den „Yniold“ in Claude Debussys Pelléas et Mélisande sowie zahlreiche Solopartien im konzertanten Bereich. Später bekam sie wichtige Impulse durch die intensive Zusammenarbeit mit Peter Sefcik.

Sie arbeitete unter anderem mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Claudio Abbado, Simone Young, Seiji Ozawa, Kent Nagano und Zubin Mehta zusammen.

Seit September 2014 obliegt Ursula Richter die Leitung der Solistenabteilung des TÖLZER KNABENCHORES.